Vom 22. bis 24. August errichtete die Vereinsjugend
nun schon zu 10. Mal in Folge an der vereinseigenen Gewässerstrecke
der Naab ihr Wochenendzeltlager. Mit großer Begeisterung trafen
die Jugendfischer bei herrlichstem Wetter am Freitag gegen Mittag ein.
Nach der Begrüßung durch die Jugendleiterin Karin Ultsch
baute die Jugendgruppe die Zeltstadt auf und unternahm auch schon die
ersten Angelversuche im Brückenaltwasser. Nach dem Abendessen wurde
es spannend, denn es begann das Königsfischen. Leider trübte
sich der Himmel ein und eine relativ starke Regenfront sorgte dafür,
dass nach und nach das Fischen eingestellt werden musste. Ein gemütlicher
Gemeinschaftsabend im großen Aufenthaltszelt war eine gute, vor
allem trockene Alternative und machte allen wirklich Spaß. |

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Am Samstag früh war es
wettermäßig wieder besser, so dass das Königsfischen
fortgesetzt werden konnte. Nach dem Mittagessen hielt Gewässerwart
Leo Burger einen fischereilichen Fachkundeunterricht mit anschließendem
Wissenstest. Die Punkte aus dem Test flossen mit in die Wertung des
Königsfischens ein. Wie bereits in den Vorjahren, stand auch in
diesem Jahr eine interessante praktische Fortbildungsveranstaltung auf
dem Programm. Jugendbetreuer Felix Templer, ein ausgebildeter Fischwirt,
zeigte den Jugendfischern sehr anschaulich, wie man einen großen
Karpfen richtig filetiert. Christoph Ultsch hatte glücklicherweise
einen 8 kg schweren Karpfen gefangen, der natürlich bestens für
die Vorführung geeignet war. Die Kunst des Filetieren besteht vor
allem darin, das Fleisch möglichst ohne große Verluste von
den Rippen des Fisches zu schälen. Mit welcher Präzision Felix
Templer den Karpfen fachgerecht zerlegte, versetzte sogar den medizinischen
Betreuer der Jugendgruppe, Chirurg Dr. Prechtel, sichtlich in Erstaunen.
Wichtige Organe und Körperteile des Karpfen, wie Schlundzähne,
Kauplatte, Kiemen oder Darm wurden eindrucksvoll erklärt. Die Jugendfischer
zeigten sich sehr interessiert.
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Zu späterer Stunde, als
das Gemeinschaftsfischen bereits beendet war, traf man sich am romantischen
Lagerfeuer oder im Gruppenzelt um den Abend gemütlich ausklingen
zu lassen. Nach einem Abschlussfischen am Sonntag früh und einem
gemeinsamen Mittagessen ging das Zeltlager zu Ende. Jugendleiterin Karin
Ultsch ehrte die erfolgreichsten Jugendfischer und überreichte
allen Teilnehmern eine Erinnerungsurkunde. Sie bedankte sich natürlich
auch beim ausgezeichneten Betreuer- und Küchenteam für die
hervorragende Unterstützung. Ohne diese fleißigen Helfer
könnte so ein Jugendzeltlager überhaupt nicht durchgeführt
werden. |

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