Äußerst trübe Wetteraussichten sorgten
beim traditionellen Königsfischen an der vereinseigenen Gewässerstrecke
der Naab für die schlechteste Beteiligung seit nunmehr sechzehn
Jahren. Trotzdem fanden sich noch 61 Teilnehmer, darunter sechs Jugendfischer,
am frühen Morgen des 18.09.2011 im Gasthaus „Lorenz“
in Wölsendorf ein. Vorstand Hofmann dankte den angereisten Königsfischern
deshalb ganz besonders für den Gemeinschaftssinn und die Zuverlässigkeit.
Gefischt wurde von 07.00 – 12.00 Uhr. Mit Veranstaltungsbeginn
durften in der Naab auch künstliche Raubfischköder eingesetzt
werden. Dem langjährigen Reglement zufolge bringt der schwerste
Fisch, egal welcher Art, dem erfolgreichen Angler die Königswürde.
Gegen 09.00 Uhr setzte der angekündigte Dauerregen mit voller Wucht
ein. Gute Regenkleidung und Anglerschirme waren gefragte Utensilien.
Zum Glück bewegten sich die Temperaturen noch im angenehmen Bereich,
bei ca. 16 ° C. |
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Größte Beachtung fand natürlich der Spiegelkarpfen, der mit Abstand das höchste Gewicht auf die Waage brachte. Er wog exakt 9,9 kg und hatte die stolze Länge von genau 80 cm. Mit dem Fang dieses kapitalen Fisches war es dem aktuellen Fischerkönig Peter Pötzinger gelungen, seine Königswürde erfolgreich zu verteidigen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Erfolg. Mit einem stattlichen Hecht von 3,6 kg Gewicht belegte Marco Linsner Platz zwei, vor Rainer Gebhard, der einen 3,22 kg schweren Hecht anlieferte. Die weiteren Plätze belegten Thomas Hoche, Karin Ultsch, Johann Dotzler, Christoph Templer, Christoph Ultsch, Gerd Trachta und Toni Oed. Bei den Jugendfischereischeininhabern, die lediglich mit einer Handangel fischen durften, sicherte sich Jannik Cselanyi mit einem 1,88 kg schweren Hecht Platz eins vor Felix Prechtel, dessen Hecht exakt 1,0 kg wog. Glückwunsch allen erfolgreichen Teilnehmern.
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